Bild einer modernen Küche mit großem Inselblock

Die passende Arbeitsfläche

Die meisten Küchen werden grundsätzlich stark beansprucht – dafür sind sie schließlich da. Entsprechende Materialien und professionelle Verarbeitung sollen dafür sorgen, dass man lange Freude an den Fronten, Schränken und Geräten hat. Und natürlich an der Arbeitsfläche. Die Platte, auf der nahezu täglich heiße und schwere Dinge abgestellt sowie Gemüse, Obst, Fleisch und Fisch bearbeitet werden, muss am meisten aushalten. Gleichzeitig ist die Arbeitsplatte ein ästhetisches Charakteristikum jeder individuell geplanten Küche. Beides, tolle Optik und hohe Praktikabilität, sollten daher im Idealfall gleichermaßen vorliegen. In diesem Blogbeitrag befassen wir uns etwas genauer mit den Optionen in Sachen Arbeitsfläche.

 

Welche Stärke soll es sein?

Als Standard-Dicke gelten nach wie vor 4 Zentimeter. Eine extrem dünne Arbeitsplatte weist gerade einmal einen Zentimeter auf. Aber auch 2 oder 3 Zentimeter wirken noch ziemlich filigran. Schon wuchtig kommt hingehen eine Platte von 6 Zentimetern „rüber“. Natürlich gibt es auch noch weitere Stärken. Entscheidend ist dabei nicht zuletzt, für welchen Küchenstil man sich entschieden hat. Bei hochmodernen grifflosen Küchen ist die superdünne Variante häufig gefragt. Geht es eher in Richtung Landhaus, werden gerne „rustikalere“ Stärken gewählt. Eine zwingende Regel gibt es aber selbstverständlich nicht.

Detailbild einer schwarzen Küchentheke mit offenem Regal seitlich
Detailbild eines Induktionsherdes in einer weißen Küche
Detailbild eines Induktionsherdes in Küche mit Fronten in Holzoptik mit geöffneten Schubladen
Bild einer mattschwarzen Küche mit Kochinsel

Die Auswahl an Materialien

Das Thema Arbeitsplatte kann Küchenkäufer schon ein paar Tage beschäftigen – mitunter dauert es sogar Wochen, ehe eine Entscheidung gefällt ist. Doch das ist nicht weiter verwunderlich, ist die Auswahl an Materialien doch groß und vielfältig. An dieser Stelle sollen nur einige Beispiele genannt sein. Bei Edelstahl denken viele vermutlich an Großküchen in Hotels und Restaurants. Doch inzwischen ist das Material auch in immer mehr Privathaushalten zu finden. Auf der glatten und porenfreien Oberfläche hat hartnäckiger Schmutz kaum eine Chance. Auch die Hitzebeständigkeit ist top. Dafür sind Fingerabdrücke zumindest ein optisches Problem. Noch gravierender sind Kratzer, die sich nur äußerst schwer komplett vermeiden lassen. Für manche ein weiteres Minus: Edelstahl zeigt kein individuelles Muster. Ganz anders sieht es bei Naturstein aus, wie der Name schon sagt. Keine Platte gleicht exakt der anderen. Das gilt für Marmor und Schiefer und natürlich für Granit, der sich außerdem durch eine hohe Robustheit auszeichnet. Nachteile bei den teuersten Küchenplatten sind, neben dem vergleichsweise hohen Preis, die Flecken-Anfälligkeit bei bestimmten Lebensmitteln. Traditionell und voll im Trend zugleich sind Arbeitsplatten aus Hartholz (etwa Eiche oder Buche).  Sie verlangen nach einer besonderen Pflege und sollten regelmäßig eingeölt werden. Außerdem sollten Rotweinflecken, Bratenspritzer etc. möglichst schnell weggewischt werden.

 

Fazit

Bei der Arbeitsfläche gibt es eine Vielzahl an Aspekten zu berücksichtigen. Daher lohnt es sich, früh mit den Planungen anzufangen und sich professionell beraten zu lassen. Am besten sind „Live-Erlebnisse“ im Küchenstudio, um die Wirkung (vor allem die Haptik) gut erfassen zu können.

 

Bildquelle: Häcker